Seelische Gesundheit stärken – Ernährung und Lebensstil als Ressourcen für Recovery und körperliche Gesundheit im Kontext psychischer Erkrankungen
Menschen mit psychischen Erkrankungen tragen ein deutlich erhöhtes Risiko für Begleiterkrankungen wie Adipositas, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Folgen reichen weit über die körperliche Gesundheit hinaus und beeinflussen Wohlbefinden, Lebensqualität und Lebenserwartung.
Gleichzeitig zeigen aktuelle Erkenntnisse aus Ernährungs- und Lebensstilmedizin: gezielte Interventionen können Recovery, psychisches Wohlbefinden und Lebensqualität fördern und zugleich das Risiko körperlicher Komorbiditäten reduzieren. Ernährung ist damit weit mehr als ein Risikofaktor. Sie kann eine wichtige Ressource im Genesungsprozess sein.
Diese praxisorientierte Fortbildung beleuchtet die Rolle von Ernährung und Lebensstil an der Schnittstelle von psychischer und körperlicher Gesundheit. Sie erhalten einen Überblick über die aktuelle Evidenz und konkrete Impulse für die Versorgungspraxis: Welche Bedeutung hat Ernährung für Recovery und psychische Gesundheit? Wie lassen sich ernährungsbezogene Probleme und Komorbiditäten frühzeitig erkennen und ansprechen? Und welche konkreten Schritte lassen sich auch unter den Bedingungen des Praxisalltags umsetzen?
Im Anschluss laden wir herzlich zu einem Networking-Stehempfang ein. Nutzen Sie die Gelegenheit zum fachübergreifenden Austausch und zur Vernetzung mit Kolleg:innen aus Psychiatrie, Psychotherapie, Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizin und -therapie.